Schlaf ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Körper und Psyche sich erholen können. Wenn Ein- oder Durchschlafen über längere Zeit schwerfällt, die Nächte unruhig bleiben oder man morgens nicht erholt aufwacht, kann das den ganzen Alltag belasten. Konzentration, Stimmung, Belastbarkeit und innere Ruhe geraten schnell aus dem Gleichgewicht.
Schlafprobleme entstehen oft nicht einfach aus dem Nichts. Stress, Sorgen, Ängste, depressive Verstimmungen, belastende Erlebnisse, körperliche Anspannung oder ungünstige Schlafgewohnheiten können dazu beitragen, dass der Schlaf nicht mehr erholsam ist. Manchmal beginnt dann ein Kreislauf. Je mehr auf guten und richtigen Schlaf fokussiert wird, desto mehr Druck entsteht und desto schwerer fällt es, zur Ruhe zu kommen.
Wie sich das im Alltag zeigt
Vielleicht liegen Sie abends lange wach, obwohl Sie müde sind. Vielleicht wachen Sie nachts immer wieder auf, grübeln oder schauen auf die Uhr. Vielleicht beginnt die Anspannung schon am Abend, weil Sie befürchten, wieder nicht schlafen zu können. Oder Sie schlafen zwar ein, fühlen sich am nächsten Morgen aber trotzdem nicht erholt und einfach nur gerädert.
Schlafstörungen können sich auch tagsüber bemerkbar machen. Durch erhöhte Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme, innere Unruhe oder das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Wir nehmen ernst, wenn Schlafprobleme Ihren Alltag, Ihre Arbeit, Ihre Beziehungen oder Ihr Wohlbefinden zunehmend beeinflussen.
Wie wir damit arbeiten
Am Anfang schauen wir gemeinsam hin und klären bedeutsame Fragen. Seit wann bestehen die Schlafprobleme? Was passiert vor dem Einschlafen, in der Nacht und am Morgen? Welche Gedanken, Belastungen, Gewohnheiten oder körperlichen Reaktionen spielen eine Rolle?
Aus diesem Verständnis entwickeln wir einen Weg, der zu Ihnen passt. Dabei kann es darum gehen, den Druck rund um das Schlafen zu reduzieren, Grübeln zu unterbrechen, Abendroutinen zu verändern, Anspannung abzubauen und wieder mehr Vertrauen in den eigenen Schlaf zu gewinnen.
Wenn Schlafprobleme mit Stress, Angst, Depression, Trauma oder anderen Belastungen zusammenhängen, beziehen wir diese Themen mit ein. Ziel ist nicht nur besser zu schlafen, sondern wieder mehr Erholung, Stabilität und Ruhe in Ihren Alltag zu bringen.
Wann es sich lohnt, sich zu melden
Wenn Sie über mehrere Wochen schlecht schlafen, nachts kaum zur Ruhe kommen oder der Tag zunehmend von Müdigkeit und Erschöpfung geprägt ist, ist das ein guter Moment für ein Gespräch.
Sie müssen nicht genau wissen, warum Sie schlecht schlafen. Es reicht, dass Sie merken, dass Sie Ihre Nächte belasten und Sie wieder mehr Ruhe finden möchten.
Wie es weitergehen kann
Sie müssen nicht vorher entscheiden, welches Verfahren zu Ihnen passt. In den ersten Sitzungen finden wir das gemeinsam heraus. Wenn Sie schon einen Eindruck gewinnen möchten, schauen Sie gerne in die Beschreibung der Verfahren, die bei diesem Anliegen häufig in Frage kommen:
Wenn Sie unsicher sind, wie ein erstes Gespräch abläuft, lesen Sie gerne den Ablauf des Erstkontakts. Auch Antworten auf häufige Fragen finden Sie gesammelt auf einer eigenen Seite.